BONFIRE

Melodische Hardrock-Songs, fesselnde Gitarrenarbeit

05.10.2018

 

Ob in Deutschland, Europa oder den Vereinigten Staaten – Bonfire sind und bleiben Rock-Giganten. Ohne ihren Einfluß auf die Melodic-Rockszene würde ein wichtiges Kapitel der internationalen Rockmusikgeschichte ungeschreiben bleibnen.
Was auch immer die Zukunft bringt, eins ist sicher – die Tour läuft, die Konzerte sind gebucht und die Gitarren glühen – das Freudenfeuer brennt!
Die turbulente und erfolgreiche Bandlaufbahn begann Mitte der Achtziger…
Claus Lessmann und Hans Ziller waren bereit mit ihrer früh4eren Band Cacumen eine fest Größe in der Musiklandschaft. Das Quintett brachte die zwei Alben „Cacumen“ (1981) und „Bad Widow“ (1983) zuerst bei unterschiedlichen Indie Labels heraus. Cacumen eroberte die Herzen der Fans im Sturm, aber das unzertrennliche Duo wollte mehr…
Schnell einigte man sich auf den internationalen Bandnamen Bonfire und spielte das Debüt „Don’t touch the light“ (1986) ein. Die bereits zu dem Zeitpunkt große Erfahrung der beiden Musiker schlug sich in einem sehr reif klingenden Werk nieder. Und es spricht wohl für sich, dass bis zum heutigen Tage Kompositionen wie „Hot to Rock“, „SDI“ sowie die Gänsehautballade „Your make me Feel“ ganz fest zu jedem Bonfire-Konzert dazugehören. Schnell machte die Kunde über die große Hoffnung aus Ingolstadt die Runde und für Bonfire ging es bald auf große Europa-Tournee, in deren Rahmen man den eigentloichen Headliner ZZ Top oft alt aussehen ließ.
Bonfire spielten daraufhin eine eigene, ausverkaufte Tournee, um danach als Special Guest von Judas Priest europaweit aufzutreten und ebenso erfolgreiche Konzerte in Nordamerika zu geben.
Nach Nordamerika ging es auch wieder, um am dritten Album „Point Black“(1989) zu arbeiten. Wiederum mit Wagener, aber auch seinem damaligen Assistenten Garth Richardson. Erneut schaffte es Bonfire, amerikanisch zu klingen ohne ihre europäischen Wurzeln zu vernachlässigen. Hymnen wie „Hard on me“, „Bang down the door“, engagierte Kompositionen wie „Never Surrender“ oder die nächste Gänsehautballade „Who’s Foolin’who“ hießen die Ergebnisse, die die Band wiederum in obere Chartregionen brachten. Doch all diese Erfolge konnten nicht darüber hinwegtäuschen, dass sich Bonfire am wohl schwärzesten Punkt der Bandgeschichte befanden…
Nach diversen Auseinandersetzungen verließ Hans Ziller die Band. Ohne ihn arbeitete die Band nach einer wiederum sehr erfolgreichen Europatournee (später dokumentiert auf dem Album „Live…the best“ (1993) in München mit dem Queen-Produzenten Mack an ihrem vierten Album „Knock out“ (1991). Es konnte nicht kaschiert werden, dass die Band in der Konstellation ohne Hans Ziller nicht mehr die notwendige Kraft und Energie besaß, um an die Erfolge der Vergangenheit anzuknüpfen. Konsequent verließ wenig später auch Claus Lessmann Bonfire.
Es musste einige Zeit vergehen, bis Claus Lessmann und Hans Ziller das „Kriegsbeil“ begruben und wieder Musik zusammen machen konnten.
Das Combackalbum „Feels like Comin‘ home“ (1996) konnte erst veröffentlicht werden, als Claus und Hans sich von ihren ehemaligen Mitspielern den Bandnamen zurückkauften.
Im Oktober 2014 überraschte Claus Lessmann die Band und die Fans anlässlich einer Show in Essen mit der Verkündung, dass dies seine letzte Show mit Bonfire sei. Die Enttäuschung war natürlich am größp0ten bei seinem langjährigen Partner, Bandgründer und Mastermind Hans Ziller.
Mitte Dezember 20ß14 erweckte Hans Ziller die Band jedoch wieder zu neuem Lebne. Das neue Line-up bestand aus David Reece (vocals), Hans Ziller (Git), Frank Pané (Lead-Git), Ronnie Parkes (Bass) und Tim Breideband (dr.).
Mitte 2016 stieß schließlich Alexx Stahl als neuer Sänger zur Band, der sich seitdem bei über 30 Live-Shows als Ausnahme-Sänger und hervorragender Entertainer beweisen konnte.

www.bonfire.de

VK 25,00 / AK 28,00 €