EPITAPH

Still Standing Strong – Kultrock

29.04.2016

 

Die Geschichte von Epitaph beginn tim Winter 1969/70 im seinerzeit angesagtesten Dortmunder Musikclub Fantasio, in dessen Kellerräumen der Brite Cliff Jackson (Gesang, Gitarre), , sein Landsmann James McGillivray (Schlagzeug) und Bassist Bernd Kolbe übten und an ihrem Programm arbeiteten, während sie wöchentlich im Fantasio zwischen Größen wie Black Sabbath, Rory Gallagah, Yes und Argent auftraten. Schon zu dieser Zeit zeigte Epitaph sein volle Professionalität. Ihre große Chance kam, als Champion Jack Dupree seinen Auftritt im Fantasio cancelte und der bekannte Bluespianist Günter Boas mit Epitaph als Backing Group einsprang. Produzent Günter Boas erkannte das Potenzial dieser Band und es dauerte nicht lange und Epitaph unterschrieben ihren ersten Vertrag bei Polydor, zogen anschließend nach Hannover um, verkürzten ihren Bandnamen von Fagin’s Epitaph in Epitaph und begannen mit Klaus Walz (später Jane) als zweitem Gitarristen im Londoner Wessex Studio die Aufnahmen zur ersten und gleichnamigen LP Epitaph, die im Herbst 1971 veröffentlich wurde. Es folgten Konzerte in ganz Deutschland sowie eine Einladung des legendären Beat Clubs, die 1982 den ersten Fernsehauftritt von Epitaph zur Folge hatte. Bereits im April 1972 stand die Formation erneut im Studio, um Stop Look and Listen einzuspielen. Es folgten zahlreiche Auftritte, darunter auch die wichtigsten deutschen Festivals der damaligen Zeit.Zum Ende des Jahres verließ McGillivray die Gruppe. Für ihn trommelte fortan Achim Wielert, der mit seinem gradlinigen, kraftvollen Stil die Band in eine rockigere Richtung manövrierte. Im August und November 1973 ging Epitaph gleich zweimal auf ausgedehnte USA-Tournee. Zeitgleich unterschrieben sie einen Vertrag bei der amerikanischen Company Billingsgate Records und produzierten in Chicago unter der Ägide von Firmenchef Gary Pollack ihr drittes Album Outside The Law.
Ab Herbst 1981 reformierte Jackson quasi die Urbesetzung: Den Platz von Heinz Glass nahm Klaus Walz ein, Bernd Kolbe ersetzte Harvey Janssen und für Fritz Randow saß Norbert Lehmann am Schlagzeug. Für die kleine Plattenfirma Rockport produzierte Epitaph das Album Danger Man und stellte die erste Single von der neuen Platte in der TV-Show Rockpop vor.
Eine überraschende Wende nahm die Geschichte Epitaph’s anlässlich der 25-jährigen Profi-Karriere des Gitarristen Heinz Glass, der zu diesem Anlass ein Konzert im Kaiserslautener Kammgarn mit fast allen Bands, in denen er je gespielt hatte, veranstaltete. Natürlich war auch Epitaph vertreten. Nach diesem Abend war die Wiederauferstehung der Band beschlossene Sache.
Seit über vier Jahrzehnten sind Epitaph eine fest Größe im Rockgeschäft. Auch heute stellen sie immer wieder unter Beweis, dass sei über die Jahre nichts von ihrer Magie, ihrer Vitalität und ihrer Klasse eingebüßt haben. Dies kann man auch daran erkennen, dass Epitaph seit Ende 2014 an einem neuen Rockalbum arbeiten, welches Ende 2015/Anfang 2016 erscheinen wird. Die Bandgeschichte geht also weiter!

www.epitaph-band.de

VK16,00/AK 19,00