STEVE GIBBONS BAND

Ein Urgestein des Rock’n’Roll und Blues – ihm gebührt längst ein Ehrenplatz in der Ruhmeshalles des Rock’n‘Roll

19.03.2016

 

Steve Gibbons ist ein englischer Rockgitarrist und –sänger, Songwriter und Bandleader. Er trat mit zahlreichen Größen der Branche auf und wird von den Kritikern hochgelobt. 1982 war er der erste westliche Rockmusiker, der in der DDR auftreten durfte. Außerdem trat er 1989 auf dem Nürnberger Openair auf dem Zeppelinfeld im Vorprogramm von The Who auf.
Während Gibbons mit seinen Anfangsformationen, dem damaligen Zeitgeist entsprechend, auch psychedelischen Pop in einem ähnlichen Stil wie manche frühen Stücke von Status Quo (z.B. Pictures of Matchstick Men) spielte, wechselte er später zu klassischem Rock’n’Roll, der insbesondere den Einfluss von Chuck Berry nicht verleugnen kann, und gefühlvollen Balladen. In den letzten Jahren verbreitert er bei seinen Liveauftritten seine musikalische Ausgangsbasis zunehmend. Neben Elementen des Blues und Rock’n’Roll finden sich in seinen Interpretationen nun auch Elemente aus Country, Rockabilly, Rhythm’n’Blues, Bebop oder Tex-Mex. Hierbau baute er in seine eigenen Songs häufig Zitate aus der Rockgeschichte, von den Beatles über Jimi Hendrix bis hin zum Punk, ein. Ein besonderes Markenzeichen sind seine mit britischem Humor vorgetragenen Einleitungen und Erzählpartien während der Songs. Stimmlich kommt Gibbons Bob Dylan sehr nahe. Auch wurde er als „der englische Bob Seger“ bezeichnet. Viele seiner Lieder erzählen (insoweit den Kinks nicht unähnlich) Geschichten aus dem Leben der britischen Working Class in den Jahren nach dem Zweiten Weltkrieg. Häufige Themen sind darüber hinaus Motorräder (Triumph Bonneville, Harley Davidson, Don’t trade me in (for a new model)) sowie die Musik und das Leben als Musiker (He gave his live for Rock’n’Roll, British Rock’n’Roll, Let there be Bebop). Stefan Radlmaier, der Feuilleton-Chef der Nürnberger Nachrichten charakterisierte den künstlerischen Stellenwert von Gibbons wie folgt „Die Welt ist ungerecht. Wenn’s anders wäre, hätte ein Mann wie Steve Gibbons längst einen Ehrenplatz in der Ruhmeshalle des Rock’n’Roll und würde in Riesenarenen auftreten“.

VK 15,00/AK 18,00